Innerhalb, außerhalb und gegen den Staat? Poulantzas und die SPD-Grundsatzdebatte

info am 24. Mai 2007 um 10:08

Ganz nach dem Motto, dass Kämpfe innerhalb und außerhalb des Staates zu führen sind, ist das Buch “Poulantzas lesen” nun bei der SPD-Grundsatzprogrammdebatte der Jusos angekommen. Inwiefern Poulantzas’ Theorie für die Jungsozialisten jedoch mehr bedeutet als nur eine “differenzierte” Staatstheorie, ist mehr als fraglich.

Bericht von der Jahreskonferenz der Zeitschrift Historical Materialism

info am 2. Mai 2007 um 10:33

Vom 8. bis 10. Dezember 2006 fand in London die Jahreskonferenz der Zeitschrift Historical Materialism statt. Viele AutorInnen und einieg Herausgeber von “Poulantzas lesen” waren zugegen und haben Ihren Beitrag vor- und zur Diskussion gestelllt. In der Z. 69 erschien ein Bericht von Leonie Knebel und Ingar Solty.

Rezension in FREITAG: Der Staat, das unbekannte Wesen

info am 22. April 2007 um 13:47

Warum ein wenig Staatstheorie der linken Debatten gut tun würde. Eine Sammelbesprechung dreier grundlegender Analysen zu einer alten Frage von Raul Zelik im Freitag vom 20. April 2007
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Seminar: “the state that we are in – die G8 mit Nicos Poulantzas verstehen”

info am 13. Februar 2007 um 11:09

Während des G8-Gipfels 2007 treffen sich die Regierungschefs der wichtigsten Industriestaaten in Heiligendamm an der deutschen Ostseeküste. Die G8 ist einerseits eine Form internationaler politischer Kooperation, z.B. in Fragen der globalen Energieversorgung. Andererseits steht sie aber auch für internationale Staatenkonkurrenz um das nach profitablen Investitionsmöglichkeiten suchende globale Kapital. Damit stellt sie eine Form internationaler Staatlichkeit dar.
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Seminar: Der Staat in Zeiten der Globalisierung. Funktionen, Widersprüche, Perspektiven

info am 13. Februar 2007 um 11:06

Seit die Debatte um ‚die Globalisierung’ geführt wird, ist auch vom Ende oder zumindest der Krise des Nationalstaates die Rede. Haben wir es wirklich mit einen Verlust an Souveränität der Nationalstaaten zu tun, oder geht vielmehr ein Funktionswandel vor sich? Was sind eigentlich die Funktionen des Staates im Kapitalismus und wer definiert sie?
Mit diesen Fragen wollen wir uns unter anderem auf Basis der ‚Staatstheorie’ von Nicos Poulantzas’ auseinandersetzen. Sie steht für den Versuch, eine marxistische ‚Theorie des kapitalistischen Staatstyps’ zu entwerfen. Als Textgrundlage sollen drei Beiträgen aus dem Buch: Poulantzas lesen – zur Aktualität marxistischer Staatstheorie, dienen. Ich will mehr »

Rezension: Klassiker der Staatstheorie. Dass Poulantzas lesen sich lohnt, zeigt ein neuer Sammelband

info am 15. Januar 2007 um 09:32

Nicos Poulantzas ist ein Klassiker. Zwar hat es der griechisch-französische Marxist weder auf die Plakate kommunistischer Parteien oder Kleingruppen geschafft, noch gehörte er bislang zu den bevorzugten AutorInnen linker Lesezirkel. 1936 geboren, war Poulantzas etwas zu jung, um zu den “großen Namen” des Nachkriegsmarxismus gezählt zu werden. Und er beendete sein Leben zu früh (1979), um die linken Post-1989er-Debatten maßgeblich zu prägen. Außerdem sind Thema und Sprache seiner Schriften auch alles andere als leicht zugänglich. Was also ist “klassisch” an einem Autor, der über eingeweihte Kreise hinaus kaum bekannt und dessen Thema – materialistische Staatstheorie – nicht gerade ein Renner im linksdiskursiven Feld ist?
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Rezension: Pars pro toto. Zurück zu Marx & Co.

info am 20. Dezember 2006 um 11:00

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts kursiert das Wort von den “Marxtötern”. In der Tat ist kaum jemand so oft zum “toten Hund” (Marx über Hegel) erklärt worden wie Karl Marx. Nach 1989 sah es eine Zeitlang so aus, als ob das ultimative Urteil über Marx und die Marxismen gesprochen worden wäre.
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