Outline of our book project and table of contents

info am 14. Februar 2009 um 11:15

If you don’t read German, you can find now an outline of our book project and a translated version of the table of contents on this website.

Neuere Text zu Poulantzas

info am 14. Februar 2009 um 11:10

Im Zuge der Finanzkrise findet auch der Staat wieder verstärkt in die theoretische Auseinandersetzung zurück . So kommt auch die Debatte in der Wochenzeitung jungle world nicht um Poulantzas herum. Während sich Thomas Schmidinger eher positiv auf Poulantzas bezieht, stellt er für Philipp Lenhard ein Exempel “für eine nach Krise, Verelendung und autoritärem Staat lechzende Linke [dar], die immer noch glaubt, wenn es den Massen so richtig mies gehe, müssten sie ihnen, den wahren Führern der Arbeiterklasse, schon auf den Leim gehen”. Ein Kommentar auf der Seite fragt zurecht, ob der Autor des Textes Poulantzas überhaupt gelesen habe.

Ian Bruff hingegen liefert hingegen eine ernsthaftere Auseinandersetzung um die Aktualität von Poulantzas’ Politische Macht und gesellschaftliche Klassen. Im Rahmen des Panels zu kritischer International Political Economy (IPE) präsentierte er seinen Beitrag auf der Konferenz der “British International Studies Association” im Dezember 2008 in Exeter vor.

Christos Boukalas: Counterterrorism Legislation and the US State Form

info am 15. Oktober 2008 um 17:37

In the September issue of Radical Philosophy (No. 151, pp. 31-41), Christos Boukalas analyses US ‘counterterrorism’ legislation with the help of Poulantzas’s concept of ‘authoritarian statism’. Ich will mehr »

Forty Years of Political Power and Social Classes

info am 12. September 2008 um 19:28

An der Universität Salford findet am 24. September 2008 eine eintägige Konferenz anlässlich Poulantzas 1968 erschienenen Buches "Politische Macht und gesellschaftliche Klassen" statt.  Auf der website ist zu lesen:

Nicos Poulantzas’ Political Power and Social Classes was first published in France in May of 1968. The subject matter of the book combined with this fortunate timing made it an overnight sensation. This initial success combined with Poulantzas’ subsequent debate with Ralph Miliband made the English translation of the book, published in 1973, a major event at that time for Marxism and contemporary political and social theory. The work continued to be a key theoretical touchstone for the remainder of the decade.

Although Poulantzas’ subsequent works, particularly State, Power, Socialism and his essays on the transnationalization of the state and class, continue to be widely available and are enjoying popularity with those who study globalization and the increasingly authoritarian character of the neoliberal state, among other topics, Political Power and Social Classes, an infamously complex text, has remained out of print for more than twenty years. The purpose of this seminar is to examine the arguments and reception history of Political Power and Social Classes, to explore the relationship between this initial work and Poulantzas’ subsequent writings, and to identify those concepts and schemas that still hold analytical value but are not widely known or in use at this time.

Speakers will include: Peter Bratsis, University of Salford; Bob Jessop, University of Lancaster; Mabel Thwaites Rey, University of Buenos Aries; Constantinos Tsoukalas, University of Athens

September 24th, 1 to 6pm

Endlich erschienen: Autoritärer Etatismus im Neoliberalismus

info am 16. August 2008 um 16:21

Beim VSA-Verlag ist nun endlich von John Kannankulam erschienen:

Autoritärer Etatismus im Neoliberalismus. Zur Staatstheorie von Nicos Poulantzas

Aus der Einleitung:

Hartz IV und New Deal for Welfare sind aktuelle Schlüsselbegriffe, die für den deutlichen Um- und Abbau wohlfahrtsstaatlicher Errungenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und in Großbritannien stehen. Nach dem jahrelangen Lamento über den »aufgeblähten« Wohlfahrtsstaat und überzogenes Anspruchsdenken scheinen die beiden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmenkomplexe dem endgültig ein Ende zu bereiten: Der Wohlfahrtsstaat soll auf seine Kernaufgaben beschränkt werden und seine Leistungen sollen nur noch den »wirklich Hilfsbedürftigen« zugute kommen. Entsprechend scheint nun endlich das Realität zu werden, was konservative und neoliberale Kritiker des Wohlfahrtsstaates seit nunmehr Jahrzehnten fordern: Rückbau des Staates und gleichzeitig mehr Leistungs- bzw. Effizienzprinzip und mehr Markt. Ich will mehr »

Review aus dem International Journal of Contemporary Sociology

info am 5. August 2008 um 09:17

Im International Journal of Contemporary Sociology ist die zweite englischsprachige Besprechung [pdf-download] von "Poulantzas lesen" erschienen.

Interview mit Poulantzas zum autoritären Etatismus in Westeuropa und die Strategien der Arbeiterbewegung

info am 11. Mai 2008 um 15:08

Poulantzas 1968 in ParisAls sich Poulantzas mit 43 Jahren das Leben nahm, war das nicht nur für seine FreundInnen und die französische Linke ein herber Verlust. Aus Anlass seines Todes veröffentlichte auch die ProKla 1979 ein Interview mit Poulantzas, das erstmal in der spanischen Zeitung “El Viejo Topo” veröffentlich wurde. Zum Geleit druckten die Prokla auch den Nachruf seiner FreundInnen ab. Das Interview ‘Es geht darum, mit der stalinistischen Tradition zu brechen!’ ist nun als pdf-Datei verfügbar:

Poulantzas, Nicos (1979): ‘Es geht darum, mit der stalinistischen Tradition zu brechen!’ Interview mit N. Poulantzas zum autoritären Etatismus in Westeuropa und die Strategien der Arbeiterbewegung, durchgeführt von Rodrigo Vaques-Prada, in: Prokla 37, 9.Jg., H.4, 127-140.

Poulantzas und eine kritische Theorie des Staates

info am 21. April 2008 um 12:09

In seinem neuen Buch Herrschaft im Wandel. Ein Überlegungen zu einer kritischen Theorie des Staates (papyrossa , 22,90 €) verhandelt Andreas Fisahn auch Nicos Poulantzas. Nicht nur in einem gesonderten Kapitel geht Fisahn in seinem 400-Seiten starken Buch auf Poulantzas ein, sondern auch in seiner Auseinandersetzung mit anderen Theoretikern und der neoliberalen Verschiebung gegenwärtiger Staatlichkeit. Bereits letzten Sommer diskutierte er Poulantzas These vom autoritären Etatismus in der Zeitschrift Sozialismus.

Besprechung in “capital & class” (Nr. 93) von Daniela Tepe

info am 17. November 2007 um 15:39

This edited volume Poulantzas lesen is an interesting attempt to show a variety of entry points into Nicos Poulantzas’s state theoretical work. Poulantzas, who ended his life in 1979, is celebrated as a classical Marxist thinker. However, the book is less a search for the ‘authentic’ Poulantzas than an attempt to make his critical thinking fruitful for scholarly work today.

The book makes a strong case for materialist state theory, and reminds its readers of the importance of grounding Marxist thinking in an understanding of the capitalist state. The often very complicated and dense language of Poulantzas is interpreted by the authors of each chapter in a fashion that allows the reader to approach the complexity of Poulantzas’s thinking. The editors invite contributors and readers alike to (re)read Poulantzas actively, and thus to seek understand his thoughts constructively by building on references ‘outside the text’ (p. 21).
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Autoritärer Etatismus und Populismus der Neuen Mitte / John Kannankulam

info am 17. November 2007 um 15:27

In der mittlerweile kaum noch zu überschauenden Literatur, die sich dem Phänomen des seit Ende der achtziger Jahre mehrenden Erfolgs rechtsextremer/-populistischer Parteien und Gruppierungen widmet, scheint relativ einhellig die Meinung vorzuherrschen, dass dieses Phänomen in einem engen Zusammenhang mit den Globalisierungsprozessen seit jener Zeit steht. Genauer noch: es wird ein kausaler Zusammenhang gesehen mit der neoliberalen Form der Globalisierung, ihrer Staatskritik, dem Abbau wohlfahrtsstaatlicher Leistungen, ihrer sozialdarwinistischen Leistungsideologie, verknüpft mit der Forderung nach gesellschaftlicher Ungleichheit als Notwendigkeit (Hayek 1981, 38) und, damit verbunden, der zunehmenden Prekarisierung des Lebens für immer größere Gesellschaftsschichten bei gleichzeitiger Häufung ökonomischer Krisen in immer kürzeren Abständen.
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